Hint: Use 'j' and 'k' keys
to move up and down

Ein Kasten Kohle

Herrenmagazin, Kippen (Werk II, 19.01.11)

Den Eintrag veröffentliche ich mit freundlicher Genehmigung des Onlinemagazins CrossOver, für das ich den Artikel verfasst habe und bei dem derselbe auch in Kürze online erscheinen wird.

Die vier Mitglieder der Hamburger Indie-Band Herrenmagazin müssen Organisationstalente sein: Erst vor wenigen Monaten haben Deniz Jaspersen, Rasmus Engler, König Wilhelmsburg und Paul Konopacka ihr zweites Album “Das wird alles einmal Dir gehören” veröffentlicht, schon denken sie an das nächste und überbrücken die Wartezeit der Fans mit einer Audiolith-Remix-EP. Nebenher basteln sie auch noch Unikate für die Fans… und das, obwohl eigentlich keiner der Vier wirklich Zeit hat.

Foto: Motor Music 
v.l.n.r.: Rasmus Engler (Schlagzeug), Deniz Jaspersen (Gesang und Gitarre), König Wilhelmsburg (Gitarre), Paul Konopacka (Bass)
Foto: Motor Music

Zweieinhalb Wochen touren die Vier nun durch Deutschland und bespielen insgesamt 17 Städte. Danach geht’s zurück in den Alltag: Paul und Deniz kümmern sich um ihr Studium. Ersterer spielt außerdem seit Kurzem bei der Indie-Band Tusq, Letzterer arbeitet zusätzlich nachts in einer Mutter-Kind-Einrichtung. König ist Sozialarbeiter, Rasmus jobbt unter anderem im Hamburger Club Uebel & Gefährlich und spielt in diversen anderen Bands (Das Bierbeben, Gary, Dirty Dishes). Jeder der Vier macht irgendetwas nebenbei, denn die Band als Verdienst allein reicht nicht, gibt Deniz zu: “Es ist zu viel Zeit für ein Hobby und zu wenig Geld für einen Beruf. Wir verdienen damit kein Geld. Wir geben aber auch keins aus. Wir ruinieren nur unser Leben.” Dennoch müssen die vier Hamburger irgendwie alles unter einen Hut bringen…

Deniz: Wir proben halt nicht.
König: Mir geht’s halt einfach immer schlecht. (lacht)
Rasmus: Ich schlaf‘ einfach nicht.

Dem melancholisch resignierten Indie der vier Herren ist das nicht anzuhören, weder auf Platte noch live. Aber natürlich schränkt es die Band auch ein, beim Songschreiben beispielsweise, wie Rasmus anmerkt: “Wir können uns eben nicht mal problemlos ein Wochenende zusammensetzen, weil wir genug damit zu tun haben, dass sich das, was wir sowieso schon machen, einigermaßen anhört.” Die Songs von Herrenmagazin würden vermutlich ohne Zeitmangel ganz anders klingen, denn momentan entscheidet die Band immer sehr spontan aus dem Bauch heraus: Deniz spielt dem Rest seine Akustikballaden vor - ein “chronischer Singer-Songwriter”, scherzt Rasmus - und dann entscheidet sich sehr schnell, ob der Song funktioniert oder nicht. Die Lieder verselbstständigen sich in “Das passiert dann halt einfach”-Manier, erklärt Deniz: “Engler spielt sowieso meistens einen komplett anderen Beat, als ich mir das ursprünglich dachte. Das ist dann aber genau richtig, weil ich dann denke: Krass! Na klar! Logisch! Und König…”, dieser fällt ihm ins Wort: “… macht eh was er will”. Deniz setzt fort: “Das hätte ich mir eh nicht alles ausdenken können. Und dann denk ich auch so: Ja fett! Geil! Der Einzige, auf den ich mich immer verlassen kann, ist Paul Konopacka, menschlich aber auch musikalisch. Musikalisch sind wir uns am einigsten.” Auf dem nächsten Album wollen die Vier etwas weg vom bisherigen Vorgehen, mehr zusammen schreiben und mehr jammen, denn andernfalls würde es Deniz zu langweilig. Aber damit es dazu kommen kann, braucht es wieder Zeit. Rasmus wünscht sich und den Rest der Band für zwei Wochen auf eine Insel: “Die Greifswalder Oie zum Beispiel, die ist nämlich unbewohnt.”

 Foto: Motor Music
Der aktuelle Langspieler “Das wird alles einmal Dir gehören”
Foto: Motor Music

Einen kleinen Schritt in Richtung dieses Songwritings haben Herrenmagazin schon auf dem aktuellen Album “Das wird alles einmal Dir gehören” getan. Im Gegensatz zum Debüt “Atzelgift” haben die Hamburger dieses nämlich live aufgenommen. “Hat natürlich Nachteile”, erklärt Paul, “weil man weniger bearbeiten kann. Aber es hat natürlich mehr Feeling.” Ein Balance-Akt: Mehr Authentizität und Energie gegen weniger klaren Sound. Der Klang von Herrenmagazin hat sich aber auch in einer anderen Hinsicht verändert, merkt Rasmus an, denn 2005 wurde der damalige Gitarrist Philip Wildfang durch König ersetzt. “Da König in seiner Fanhaftigkeit ein breitgefächerteres musikalisches Spektrum abdeckt und ein etwas größeres Wissen hat, als der Typ der da vorher stand, muss es zwangsläufig etwas vielschichtiger werden.”

Zu textlicher Resignation und musikalischer Vielschichtigkeit gesellt sich außerdem noch ein bisschen Punk-Attitüde ins Bandgefüge von Herrenmagazin. Die manifestiert sich derart, dass die vier Hamburger eine gewisse Gleichgültigkeit an den Tag legen: “Diese vollkommene Verweigerung”, erklärt Rasmus, “als Band Pressemappen zu machen und sich irgendwo anzubiedern. So faul zu sein, wenn jemand anfragt und ein Demo möchte, zu sagen ‘Ja, wir haben aber keins.’ Diese Respektlosigkeit der nächsten Stufe gegenüber ist uns allen sehr zu Eigen.” Für Herrenmagazin zählt die Musik, kein Marketing. Das setzt sich fort bis zur wenig strategischen Auswahl der Vorband. “Wenn wir ein bisschen Einfluss darauf haben”, erklärt Rasmus, “dann nehmen wir natürlich irgendwelche Leute, die wir seit ewig kennen.”

Kippen ist eine solche befreundete Band, die das Konzert als auch die Tour im Werk II eröffnet. Drei Jungs aus Braunschweig, deren Absichten irgendwie besser sind als die Umsetzung. Denn entweder hören sich Kippen auf der Bühne nicht so richtig selbst, Dissonanz ist bei ihnen latentes Stilmittel oder sie sind tatsächlich etwas verstimmt und nicht ganz treffsicher was Töne angeht, denn das, das was beim Publikum ankommt, ist zuweilen ganz schön schief. Da muss man schon ein Ohr zudrücken, um sich auf die etwas diffusen Texte konzentrieren zu können. Wer sich auch mit denen so gar nicht anfreunden kann, bekommt wenigstens lustige Ansagen: “Im nächsten Lied geht es um Arbeit. Nicht sowas wie Kunst studieren, wo man irgendwas auf eine Leinwand kackt. Sondern ehrliche, harte Arbeit wie sie authentisch in Filmen wie Stirb Langsam dargestellt wird.”

Herrenmagazin
Herrenmagazin in der Halle D des Werk II

Ähnlich amüsant bleibt es bei Herrenmagazin, die bester Laune sind. Im Vorhinein hatte Deniz zwar bemerkt, das Werk II sei viel zu groß (“Völlig überdimensioniert. Ich fühl‘ mich schlecht.”), davon spürt man aber nichts, denn sämtliche Anwesenden stellen sich gleich zu Anfang solidarisch so vor die Bühne, dass es aussieht als wäre die Halle D voll. Mit der Resonanz, die den Herren nun auf der Bühne entgegenschlägt, hatten sie wohl nicht gerechnet. Aus Verblüffung wird Euphorie und plötzlich sieht man ganz deutlich freigelegt, warum Deniz, Rasmus, Paul und König so viel Stress für ein, zwei Stunden am Abend in Kauf nehmen: Sie gehen in ihrer Musik auf. Gefühlvolle, aufrichtige Musik und Texte, die sich sowohl Band als auch Publikum kathartisch von der Seele schreien können.

Deniz Jaspersen
Deniz Jaspersen mit seiner neuen Gitarre

Für noch mehr gute Stimmung sorgt kurz nach Beginn des Konzerts Tourmanager Säge, der spontan die Band mit einer Runde Schnäpse versorgt. Der erste, bei dem dieser seine Wirkung tut, ist wohl Rasmus, der zur Erheiterung aller die wohl besten Ansagen zwischen Liedern seit Langem macht. Eine sarkastische Argumentation, warum Deutschland lieber von anatomischen  Spastikern regiert werden sollte (“Die sorgen dann dafür, dass wir überall die Treppen hochkommen.”), erfundene Geschichten über Erlebnisse mit der Band Mikrokosmos23 (“Wir haben am Bahnhof auf unsere vier Taxis gewartet  für jeden eins und dann hat uns eine Band angesprochen und wir mussten Interesse heucheln.”) und stumpf-dumme Solidaritätsbekundungen für den Stadtteil (“Der nächste Song ist für den Bahnhof Connewitz Süd, der soll erhalten bleiben!”). Bei so viel Amüsement interessiert auch keinen, ob Rasmus dann doch Schwierigkeiten hat, beim Song „Krieg“ das Tempo zu halten oder ob sich einer der drei anderen Herren mal verspielt. Unwichtig, findet in gewissem Maße auch die Band.

Deniz: Wir können nur das, was wir können. Wir können uns nicht verstellen. Wir versuchen das immer noch ein bisschen besser auf den Punkt zu bringen.
Rasmus: Wir können vor allem nur das was wir wollen. Wenn wir jetzt mehr wollen würden, dann könnten wir uns natürlich hinstellen und… es bringt ja auch alles nichts. Es ist ja alles Quatsch.

Richtig. Ist nämlich super so.

Links

Kippen Blogsport
Kippen Tumblr
Kippen Myspace
Kippen Twitter

Herrenmusik
Herrenmagazin Blogsport
Herrenmagazin Myspace

Saviours, Ramming Speed, Soma (LiWi Leipzig, 26.11.10)

Bei meinem Interview vor dem Konzert in der Leipziger Lichtwirtschaft sagt Austin Barber, Sänger von Saviours, im Schnitt öfter „fuck“ als die Protagonisten in „Pulp Fiction“ und „Goodfellas“ zusammen. Besonders oft benutzt er den Kraftausdruck, um seiner Sicht auf Religionen und die Welt angemessen Ausdruck zu verleihen. Und natürlich zum Beleidigen.

„Um die 15 Arschlöcher haben uns vor ein paar Wochen in New York richtig verprügelt. Kinder mit scheiß Black Metal-Jacken, scheiß Nieten überall, scheiß Discharge-Aufnähern. Ich glaube sie wussten nicht, dass wir vor wenigen Jahren genau wie sie waren. Ein paar Jahre noch, dann sind sie auch Heavy Metal.“ Barbers Rippen täten davon noch immer weh, aber hey, das seiner Meinung nach Schlimmste, was ihm passieren kann, ist ihm hiermit zugestoßen: ein „Tritt in den Arsch“. Andere Ängste würden er und der Rest der Band nicht hegen, was im Umkehrschluss aber nicht heißt, dass sie nicht versuchen, anderen einen ordentlichen Schrecken einzuflößen. Ein Blick auf das Plattencover des aktuellen Saviours-Albums „Accelerated Living“ reicht: Abbrennende Gebäude, ein besessener Wolf, der einer Jesus nicht unähnlichen Person in den Hals beißt, Schlangen, Ziegen, Frösche und ein gehörnter Mann mit einem Kreuz, der für den Spuk scheinbar verantwortlich ist. Die Titelliste beinhaltet thematisch sowie inhaltlich passende Songs wie „Burning Cross“ und „Apocalypse World Split“. „Ich habe Visionen der Hölle, von der Apokalypse und wie die Welt brennt. Nichts das wirklich cool ist. Früher oder später geht es bergab mit der Welt. Eher früher.“ Naturkatastrophen, Kriege… die Anzeichen dafür sehen er und seine Bandkollegen schon jetzt. Die Musik gibt sie Musik metaphorisch wieder und sagt sie vorher.

Barbers Tattoo

All das explizit auf Satan zurückzuführen, geht ihnen aber zu weit. „Es gibt Gut und Böse und beide wirken sich auf ihre Weise aus, ob du das nun Gott oder Satan oder oben und unten nennst ist egal. Wir glauben alle an denselben Mist. Wir verehren zum Beispiel die Sonne, vielleicht ohne es zu wissen. Die Christen nennen es Jesus Christus, aber im Prinzip ist jede Religion das Gleiche nur mit verschiedenen Begriffen. Folglich sind alle Religionen Schwachsinn.“  Barbers Jugend habe diese Sichtweise geprägt, da er in einem religiös repressiven Umfeld aufgewachsen sei, Ku Klux Klan inklusive.

Heute glauben er und seine Bandkollegen an nichts und machen ihr Leben nur an drei Dingen fest: Rock and Roll, Feiern und Frauen. Die einzige Sache, die ihnen etwas bedeutet, ist die Band, da sie all das mit sich bringt. „Wir verdienen zwar nichts, aber ich fühle mich, als wäre ich reich. Es gibt nichts anderes auf der Welt, das ich machen will. Ich hab den Arsch voller Geschichten, auch wenn ich mich nur an ein Zehntel erinnern kann“, sagt Barber. Diese Erlebnisse reichen von beängstigenden Schlägereien während der Weltmeisterschaft über fast-Flugzeugabstürze bis hin zu regelmäßigen Treffen mit der eng befreundeten Band High on Fire. Mit denen hängen Saviours ab, wenn alle gerade in Oakland sind. Die Frage, ob die Szene in der Bay Area, vor allem bekannt durch Metallica und Exodus, noch aktiv sei, bejaht er. „Es geht so viel ab. Lecherous Gaze, Laudanum… es gibt ein Dutzend guter Bands in der Umgebung. Man sieht sich, geht auf Shows, unterstützt sich.“ Wahrscheinlich haben die Jungs auch deswegen so schnell einen neuen Bassisten finden können: Carson Binks, der zuvor bei den ebenfalls aus der Region kommenden Dzjenghis Khan und Parchman Farm gespielt hatte, ersetzte sofort Chris Grande, der Saviours Richtung Lecherous Gaze verließ.

Den heutigen Abend teilt sich die Band aber nicht mit kalifornischen Kollegen, sondern mit Soma aus Stockholm und Ramming Speed aus Boston. Die wollen sich auch Saviours ansehen und verschwinden nach dem Interview in dem kleinen, vollen Konzertraum in der Menge. Das Publikum setzt sich bei weitem nicht nur aus den typischen Metalheads zusammen: Der Punk mit seiner Jacke voller Thrash-Metal-Aufnäher steht neben dem blonden, gepiercten Hardcore-Mädchen mit Basecap oder dem Indie-Jungen mit Stoffbeutel. Eine Welle neuen Metals, der sich nicht dogmatisch nur an Stilelemente des Genres hält, sondern vermehrt auch Einflüsse von außen zulässt, hat dafür gesorgt, dass sich das Genre neuen Zuhörern öffnet, die ihm nicht schwarz-weiß-denkerisch mit Begriffen wie „true“ oder „untrue“ entgegentreten. („Mitverantwortlich“ waren und sind da Bands wie Mastodon, Kylesa, The Sword und Baroness.)

Soma

Der kleine Raum ist gut gefüllt, Soma eröffnen den Abend. Die Schweden, die gerade dabei sind eine erste Demo aufzunehmen, legen mit ihrer brachialen Mischung aus Crust und Punk ordentlich vor. Warum sie so klingen wie sie klingen, ist leicht bestimmt: Frontfrau Diana singt nebenher bei den ebenfalls düsteren und extremen Shades of Grey, Schlagzeuger Dadde knüppelt bei den Hardcore-Punks Wolfbrigade. Das Ergebnis: Ein dreckig klingendes Musikmonster, das tobend Dampf ablässt.

Ramming Speed

Bei Ramming Speed sind frühere oder Nebenprojekte etwas unübersichtlicher. Deren Musiker haben vereinzelt schon bei Cyanide Breed, Combat Delta, Inheritance, Backstabbers Inc, Bones Brigade und Coctopus gespielt, was den Versuch, die Musik der Amerikaner genealogisch zu erklären schwer bis unmöglich macht. Praktischerweise sind Ramming Speed schlicht fünf Männer mit Bock auf Thrash Metal und Grindcore. An beidem bedienen sie sich gerade so, dass eine ideale Mischung aus frickeligen Riffs und Soli, Gegrunze und Geschrei sowie höllisch schnellem Gebretter herauskommt. Thrash hat lange nicht so frisch und jung geklungen, denkt vermutlich auch die Mehrheit der etwa 50 Anwesenden und nach ein paar Blast-Attacken, die die Hemmschwelle wegpusten, tauschen sie munter und energetisch Stehplätze.

Saviours

Bei Saviours hat die musikalische Sozialisation definitiv andere Spuren hinterlassen als bei der Vorband. Die Kalifornier nennen Heavy Metal-Legenden wie Motörhead, Scorpions, ZZ Top, Saxon, Judas Priest und Dio als Vorbilder. Dementsprechend reizüberfluten sie das Publikum nicht wie Ramming Speed, nach denen man sich fragt, welche Farbe das Auto eigentlich gerade hatte, von dem man überfahren wurde. Bei Saviours sieht man, dass die Karre schwarz ist, hört aus dem Inneren Rock and Roll-schwangeren Heavy Metal mit düsteren Riffs und weiß: die fahren nach ganz unten. Mit „Der Ton ist das Ziel“-Ethos spielen sie Soli ohne Hektik aus und geben dem Geschrammel den Raum, den es verdient. Slayereske Thrash-Elemente finden trotzdem ihren Platz, Groove schließt Geschwindigkeit eben nicht aus. Weit nach Mitternacht sorgt das Vierergespann so noch immer für Bewegung in der Menge, Luftgitarrensoli, gereckte Fäuste und im Anschluss auch viel Applaus. Nur leider kommt keine Zugabe: „Wir kennen keine weiteren Songs“, entschuldigt sich Barber. Was die Menge nicht weiß ist, dass Bassist Binks erst seit drei Wochen zur Band gehört. Enttäuschte Gesichter sieht man nicht, immerhin war das gerade eine Dreifachportion Metal. Eine typische Win-Win-Situation für Publikum und Band, denn Barber kann jetzt gedanklich hinter „Rock and Roll“ und „Feiern“ einen Haken setzen. Was jetzt noch fehlt, sind Frauen.

Setlist

Apocalypse World Split
Cavern Of Mind
Dixie Dieway
Eternal High
Acid Hand
Burning Cross
Christ Hunt
Slave To The Hex

Links

Soma Myspace
Ramming Speed bei tdbrecords
Ramming Speed Myspace
Ramming Speed Twitter
Saviours Blogspot
Saviours Myspace